Animexx Event-App

Animexx Event-App

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Die Event-App, die ich für den Animexx geschrieben habe, ist nun sowohl im Apple AppStore als auch auf Google Play verfügbar. Sie deckt einen Großteil der Funktionalität des Animexx-Eventkalenders ab, unter anderem:

  • Den Eventkalender nach Ort, Name und Gebiet durchsuchen und auf aufgerufene Events dann auch offline wieder zugreifen.
  • Man kann öffentlich bekannt geben, dass man zu einem Event geht.
  • Der Programmplan des Events ist über die App zugänglich, man kann sich auch für einzelne Programmpunkte eintragen.
  • Wenn es etwas Neues gibt, wird man aktiv über Push-Nachrichten darüber benachrichtigt – beispielsweise wenn ein Event, für das man sich eingetragen hat, auf Animexx eine neue News veröffentlicht, wenn sich ein Programmpunkt, für den man sich eingetragen hat, verschiebt, oder wenn es ein Neues Event einer abonnierten Eventreihe gibt.
  • Man kann Fotos zu einem Event anschauen, kommentieren, sich auf Fotos eintragen, auf denen man zu sehen ist und Bekannte auf Fotos “petzen”.
  • Eventkommentare schreiben und Eventberichte anderer Nutzer lesen und kommentieren.
  • Die wichtigsten Informationen der Steckbriefe der eigenen Bekannten einsehen, sowie Gästebucheinträge verfassen.
  • Event-bezogene Microblog-Nachrichten schreiben, mit Foto-Anhang.
  • Den Treffpunkt des Events kann man sich auf einer Karte anzeigen lassen, auf Wunsch auch in der Standard-Kartenanwendung (Google bzw. Apple Maps).
  • Conhopperorden am Animexx-Stand abholen (über einen QR-Code).

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Die App ist hauptsächlich in HTML5 / JS / SASS geschrieben und per Cordova ins iOS/Android-App-Format gebracht.

manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime

Seit heute läuft in Münchner Kulturzentrum Gasteig die zweiwöchige Ausstellung „manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“. Da ich als Vertreter des Animexx e.V. bei den Vorbereitungen der Ausstellung und des Begleitprogramms beteiligt war, will ich hier dazu auch ein paar Worte verlieren.

Gleich vorweg: den mit weitem Abstand größten Teil der Organisation und inhaltlichen Vorbereitung übernahm Günter Beck, Fotograf und Sammler japanischer Bildkultur, der einen Großteil der Ausstellungsstücke aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellte und wie nebenbei noch Flyer und Plakate gestaltete sowie das Begleitheft zur Ausstellung in Eigenregie produzierte.

Das ganze Projekt wurde schon seit der zweiten Hälfte 2012 geplant, auch getrieben durch die Initiative von Dr. Freddy Litten (mit dem ich letztes Jahr auch schon einen Podcast zur Geschichte des Anime aufgenommen hatte). Sofort mit im Boot waren die Münchner Volkshochschule, die Münchner Stadtbibliothek und der Gasteig, die vor über zehn Jahren schon einmal eine Manga-Ausstellung ausgerichtet hatten und dabei wohl gute Erfahrung gemacht hatten.

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Den Mittelpunkt der ganzen Aktion ist die Ausstellung, vor allem die vielen Historischen Exponate von Günter Beck. Hier werden in Vitrinen und Bildergalerien verschiedenste Zeichnungen und Gegenstände gezeigt, von Holzschnitten und historische Schriftrollen über „Japan Punch“-Ausgaben hin zu (inzwischen auch schon fast historischen) Anime-Cels und natürlich modernen Manga-Tankōbon. Nicht ausgespart werden dabei die „Shunga“ („Frühlingsbilder“), erotische Bilder, die in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich präsentiert werden.

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Vom Animexx kommen die Vitrinen zur „Cross-Medialität“ des Manga, in denen exemplarisch die Vernetzung des modernen Manga mit anderen Medien-Gattungen dargestellt werden soll. Da Anime und Dōjinshi schon an anderer Stelle behandelt werden, geht es hier um Manga-Realverfilmungen, Musicals, Cosplay, Light Novels, Visual Novels, Figuren und Model-Kits und J-Pop/-Rock. Das Prinzip ist dabei, dass jeweils zu einer konkreten Serie der Manga sowie das jeweils andere Medium präsentiert wird, damit dadurch die Umsetzung des Stoffes sichtbar wird. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverses Merchandise.

An dieser Stelle auch ein Dankeschön an sakura_b, die für die Ausstellung ihr Jeanne-Kostüm, und  lore,  Kathal und  Ani, die ihre Figuren zur Verfügung gestellt haben.

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Es gibt aber nicht „nur“ die Ausstellung, sondern auch ein Rahmenprogramm, das über die zwei Wochen verteilt im Gasteig stattfindet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Eröffnungsveranstaltung, die kommenden Samstag, den 25. Januar ab 18:00 Uhr stattfindet und darauf angelegt ist, ein Hauch von Con-Feeling zu vermitteln: neben einem kurzen Vortrag vom Comic-Journalisten Harald Havas (der eher aus der „klassischen“ Comic-Szene kommt, dessen unterhaltsame Vorträge im Rahmen des Comic-Salons Erlangen wir zu schätzen gelernt haben) wird es eine Show-Einlage der Tsuki no Senshi geben, sowie anschließend eine thematisch passendes Videoprogramm: wir zeigen die ersten vier Folgen von „Bakuman“, das durch die Thematisierung des Entstehungsprozesses moderner Manga gut zur Ausstellung passt (die Lizenzierung der Episoden war dank der Unterstützung von Anime on Demand dann auch gar nicht so umständlich, wie man es Lizenzverhandlungen ansonsten üblicherweise nachsagt).

Daneben gibt es noch eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des Münchner Volkshochschule, die insbesondere auch für „fortgeschrittene Fans“ interessant sein dürften:

Bei „Tatsumi“ handelt es sich um einen Animationsfilm aus Singapur, der auf dem autobiografischen Manga „A Drifting Life (劇画漂流 Gekiga Hyōryū)“ von Yoshihiro Tatsumi basiert, einem der wichtigsten Vertreter des Gekiga-Mangas.

Ein Grund, eine der Veranstaltungen zu besuchen, ist übrigens, dass es hier auch die kostenlosen 42seitigen Begleithefte zur Ausstellung gibt, die noch eine Menge an zusätzlichen Informationen und Abbildungen beinhalten.

Noch ein paar mehr Fotos insb. vom Aufbau gibt es in meiner Fotogalerie.

Manga-Datenbank-App

Animexx Manga-Datenbank
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Seit kurzem ist nun meine erste Android- und iOS-App erhältlich: die Manga-Datenbank. Sie bringt das Verzeichnis aller in Deutschland erschienenen Mangas, das auf der Animexx-Seite seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gepflegt wird, aufs Smartphone. Man kann die Mangas nach Herkunftsland, Genre und Titel durchsuchen, eintragen, welche Mangas man selbst schon hat, und sich per Push-Notifications über Neuerscheinungen abonnierter Manga-Serien benachrichtigen lassen. Die Basisdaten der Bände (Titel, ISBN-Nummer, und ob man den jeweiligen Band schon besitzt oder nicht) sind dabei auch offline abrufbar.

Die Manga-Datenbank ist mein erster Gehversuch im Bereich von HTML5-basierten Apps. Die größte Herausforderung war dabei die Datenmenge – die Datenbank umfasst knapp 10.000 Einzelbände aus knapp 2.000 Serien. Auf moderneren Smartphones ist das kein Thema – für ältere Android 2.3-Geräte mit vergleichsweise wenig Speicherplatz waren hingegen einige Kompromisse nötig, um die offline vorgehaltene Datenmenge auf wenige Megabyte begrenzt zu halten und das Rendering langer Listen nicht allzu ruckelig werden zu lassen.

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Die ersten Rückmeldungen aus der Animexx-Community sind zumindest schon einmal sehr ermutigend. 🙂

AntragsGrün

Heute hat die öffentliche Diskussionsphase des Entwurfs des Wahlprogramms für die kommenden Landtagswahlen in Bayern begonnen. Das ist mir vor allem deshalb einen Eintrag hier wert, da ich (zusammen mit der Netzbegrünung) die Website, auf der das stattfindet, programmiert habe: das “AntragsGrün”.

Die Motivation hinter dem Tool war zuerst hauptsächlich, ein Tool für die Antragsverwaltung für Parteitage zu erstellen, das den Beteiligten die Arbeit erleichtern soll; wer hätte sich vor Ort auf einer LDK, angesichts der Erkenntnis, dass der 18-seitige sorgsam studierte A1 zwischenzeitlich durch einen A1neu ersetzt wurde, nicht auch schon einmal ein Tool gewünscht, das einem einfach nur die Änderungen zwischen den beiden Versionen auflistet? 🙂

Nun, für die bayerische LDK 2012 war ich leider zu spät dran, nächstes Jahr klappt das hoffentlich besser. Dafür waren von meinem ursprünglichen Konzept nur ein paar Erweiterungen nötig, um es für das Wahlprogramm anzupassen – und hier sieht man es auch schon in Aktion: http://parteitool.netzbegruenung.de/

Ich hab den Quellcode auf Github veröffentlicht , zusammen mit einer etwas genaueren Beschreibung des Projekts. In den nächsten Wochen werde ich vermutlich noch damit beschäftigt sein, eventuelle Fehler zu beheben; an weitere Features mache ich mich danach.

OpenRIS: aktueller Stand

Am 1. Juni durfte ich, eingeladen von Marcus Dapp, im Rahmen einer OpenGovernment- und OpenData-Vorlesung an der TU München das OpenRIS-Projekt vorstellen, bei dem es um die Öffnung des Münchner Ratsinformationssystems geht. Hier die Folien, in denen kurz zusammengefasst wird, um was es geht, und was der aktuelle Stand ist:

Eine ausführlichere Beschreibung gibt es im MOGDy-Wiki.